Netzwerkneuigkeiten

  architekt bei der arbeit

//Spannende Stelle als studentische Hilfskraft für Bauphysik/nahhaltiges Bauen//

Das Energiebüro vom Stein sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft. Es verfolgt den integralen Ansatz, Kompetenzen der Haustechnik und Bauphysik von energieeffizienten Gebäuden mit dem Einsatz von regenerativen Energien zu verbinden. Die Möglichkeit zu einer Master-Arbeit und einer anschließenden Festanstellung besteht ebenfalls.

Das Aufgabenspektrum umfasst die Unterstützung der Abteilung Bauphysik bei der Erstellung von 3D-Modellen, Bestandsaufnahmen vor Ort, Vorbereitung von Schall- und Wärmeschutznachweisen und der Beschäftigung mit aktuellen Bewertungsmethoden des nachhaltigen Bauens.

Bewerbungsunterlagen per Mail an Herrn Jörg vom Stein .

 

Webinarreihe “Reinventing the Building Sector: Architektur der Ressourcenschonung"

ReBAU Webinar

Einladung zur Webinarreihe “Reinventing the Building Sector: Architektur der Ressourcenschonung"

Ein umfassender Ressourcen- und Klimaschutz gewinnt auch im Bausektor an immer größer werdender Bedeutung. Auf dem Weg vom reinen Energiesparen hin zu einer ressourcenschonenden Bauweise ist ein grundlegendes Umdenken im Sinne einer Ressourcenwende notwendig. Denn durch einen intelligenten Ressourceneinsatz und die Umsetzung von Prinzipien der “Circular Economy” lassen sich CO2-Emissionen, Rohstoffverbrauch und Primärenergiebedarf im Bausektor auf ein Minimum reduzieren. Einige Gebäude sind unter diesen Gesichtspunkten schon umgesetzt und dienen als Vorbilder für eine neue ressourcenschonende Baukultur. Das Projekt ReBAU plant zu diesem Thema eine digitale Exkursion zu Gebäuden aus nachwachsenden, wiederverwendeten und rezyklierfähigen Materialien in Deutschland, Belgien und den Niederlanden, zu der wir Sie herzlich einladen möchten:

04.02.21 I 17.30 – 18.45
Reinventing the Region: Bauen mit lokalen, nachwachsenden Rohstoffen (auf Deutsch)
Gebäude aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holz zählen zu den ältesten Bauweisen und haben den Vorteil, dass sie CO2-Emissionen einsparen, ein gesundes Raumklima schaffen und durch die lokale Verfügbarkeit ihrer natürlichen Werkstoffe sich globalen Konflikten wie jenen um Erdöl entziehen.

  • The Cradle (Düsseldorf), HPP Architekten / INTERBODEN

  • Schmuttertal-Gymnasium (Diedorf), HK Architekten / Florian Nagler Architekten, Präsentation durch: Informationsverein Holz e.V.

  • viatraffic controlling (Leverkusen), Banz + Riecks Architekten

18.02.21 I 17.30 – 18.45
Reinventing the Present: Urban Mining in den Niederlanden und Belgien (auf Englisch)
In Städten sind unzählige Materialien verbaut, deren Rückgewinnung immer attraktiver wird. „Urban Mining“ bietet einen Perspektivwechsel: die gebaute Umwelt und die in ihr enthaltenen Sekundärrohstoffe werden in eine neue intelligente Nutzung zurückgeführt.

  • Superlocal (Kerkrade), Maurer United

  • Villa Welpeloo (Enschede) & Kringloop Zuid (Maastricht), Superuse Studios

  • dnA House (Asse), BLAF Architecten

04.03.21 I 17.30 – 18.45
Reinventing the Future: Design for disassembly (auf Englisch mit deutscher Übersetzung)
Gebäude so zu konstruieren, dass sie nach ihrem Lebensende in einzelne Bauteile demontiert und wiederverwendet werden können und somit keine Abfälle produzieren, entspricht dem „Design for Disassembly“ Prinzip.

  • Woodcube (Hamburg), architekturagentur

  • De Gouverneur (Rotterdam), Architectuur MAKEN

  • D(emountable) (Delft), architectenbureau cepezed

Anmeldung HIER

Weitere Infos

 

Konzepte für Bauvorhaben nach Kreislaufprinzipien gesucht

Cree GmbH Dornbirn Urheberrecht: Cree GmbH Dornbirn

Das Rheinische Revier entwickelt sich zu einer Pilotregion für eine Ressourcenwende in der Bauwirtschaft: Bisher werden Rohstoffe abgebaut, zu Baustoffen verarbeitet und in Gebäude eingebaut. Nach dem Abriss der Gebäude werden sie größtenteils als Abfallstoffe auf Deponien oder im Erd- und Landschaftsbau entsorgt. Das soll sich künftig ändern. Die eingesetzten Baustoffe sollen nach dem Ende ihrer Nutzung in Gebäuden wieder zu neuen hochwertigen Baustoffen werden. Doch die Ressourcenwende geht noch weiter: So wird vermehrt auf nachwachsende Rohstoffe gesetzt, zum Beispiel auf Holz. In Zukunft sollen alle Bauvorhaben auf solchen Kreislaufprinzipen basieren und somit einen Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz liefern. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist, dass Architekten und Ingenieure in der Gebäudeplanung umdenken.

Das Projekt ReBAU (Regionale Ressourcenwende in der Bauwirtschaft) unterstützt daher Planerinnen und Planer, die gemeinsam mit ihren Auftraggebern ein prominentes Bauvorhaben kreislaufgerecht und ressourceneffizient realisieren wollen. Einen Teil der Mehraufwendungen für die zusätzlichen Planungsleistungen wird ReBAU bei ausgewählten Projekten erstatten. Die zusätzlichen Planungsleistungen sollen es ermöglichen, dass das Bauvorhaben nach Prinzipien der Ressourceneffizienz und Kreislaufführung von Rohstoffen und Bauteilen umgesetzt wird. Außerdem bietet das ReBAU-Projektteam eine kostenfreie Beratung während der Ausarbeitung und Durchführung an.

Auftragszeitraum: Januar 2021 bis Juni 2022 (höchstens 1,5 Jahre)

Einreichungsfrist: 15. Oktober 2020

Fördersumme: Planungsleistungen werden mit bis zu 42.000 Euro (netto, zzgl. MwSt.) gefördert.

Details zu den Förderbedingungen sowie das Formular zur Bewerbung

 

Veranstaltung Robust bauen - Illusion oder Notwendigkeit?

Aktivplus

Der aktivplus e. V. ist ein gemeinnütziger und unabhängiger Verein, der als Wissensnetzwerk und Diskussionsplattform im Kontext klimaneutralen Bauens agiert. Die Themen umfassen großmaßstäbliche Stadt- und Quartiersstrategien bis hinein in die Gebäudekonzeption von Neubauten sowie im Bestand. Im Vordergrund stehen Fragestellungen im Umgang mit technischen Systemen ebenso wie Anforderungen an Komfort und Umsetzbarkeit. Die aktuelle gesellschaftliche Diskussion stellt die Architektur und das Bauwesen vor große Herausforderungen und Chancen. Neben der Fragestellung nach „Wieviel Technik benötigt das Haus der Zukunft?“ oder „CO2 pro Kopf kWh pro m² das Maß der Effizienz?“ steht aktuell die Thematik der Robustheit im Bauen im Fokus des Diskurses. In diesem Themenkontext veranstaltet der Verein aktivplus e.V. am 12. November 2019 ein Symposium, in dessen Zentrum die Frage steht „Robust bauen – Illusion oder Notwendigkeit?“.

Linda Hildebrand Mitglied und im Vorstand des aktivplus e. V.

Informationen zum Programm und Anmeldung